Zusammenfassung Workshop „ Aus der Forschung in den Markt“ am 31.05.2011 in Bochum

Hinweise:
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Block 1: Einführung und Übersicht

1. Projektüberblick service4home und Einführung in den Workshop von Michael Prilla
Vorstellung der Zielsetzung und Vorgehensweise im Projekt service4homes und der beteiligten Partner. Organisatorische Hinweise zum weiteren Ablauf des Workshops.

2. Grußwort des Projektträgers durch Ivika Laev

Neues vom Projektträger im Förderschwerpunkt „Technologie und Dienstleistungen im demografischen Wandel“ Vernetztes Wohnen im Quartier von Rolf G. Heinze und Mikrosystemtechnik – ein Impuls für neue Dienstleistungsprozesse von Thomas Herrmann

Überblick und Bedeutung des Gesundheitsstandortes Haushalt für ältere Menschen und die Möglichkeiten von sektorenübergreifenden Versorgungstrukturen im Bereich vernetztes Wohnen.
Darstellung der Funktionsweise von Mikrosystemtechnik im Wechselspiel mit Dienst-leistungsprozessen. Möglichkeiten und Grenzen der Technik bei der kreativen Gestaltung von Dienstleistungen für Senioren. Im Vordergrund stehen das socio-technische Design und die am Modellierungsprozess beteiligten Stakeholder.

Block 2: Ergebnisse

3. Von der Bedarfsanalyse zur Kundenbefragung – Ergebnisse unterschiedlicher Befragungen im Quartier von Lisa Kasper und Christin Olschewsky
Vorstellung des methodischen Vorgehens (Potenzialanalyse, Praxistest im Quartier und Interviews) und der empirischen Ergebnisse im Projekt.

4. Digitale Pen & Paper Technologie zur Vermittlung von Dienstleistungen von Ingolf Rascher
Erläuterung der technischen Möglichkeiten im AAL-Bereich und des Unterstützungs-bedarfs bei älteren Menschen sowohl im Alltag als auch im medizinischen Bereich. Vorstellung der im Projekt eingesetzten Technik und ihrer Einsatzmöglichkeiten so-wie des Erfolgspotenzials.

5. Zielgruppenspezifisches und bedarfsgerechtes Marketing als Erfolgsfaktor von Alexandra Frerichs
Darstellung der Zielgruppe Senioren und der Schwierigkeiten für die erfolgreiche Vermarktung von Unterstützungsdienstleistungen im AAL-Bereich. Lösungsansatz und Vorgehensweise im Projekt und Ergebnisse.

Block 3: Workshops

6. Geschäftsmodelle: Modernes Dienstleistungsmanagement in Kooperation von Ralf Lindert und Dennis Mehlan
Vorstellung der Vorgehensweise im Projekt und anschließende Diskussion verschie-dener Möglichkeiten der Geschäftsmodellentwicklung unter Annahme von verschie-denen Ausgangssituationen.

7. Auswahl und Anpassung geeigneter Dienstleistungsprozesse von Alexandra Frerichs, Thomas Herrmann und Michael Prilla
Gemeinsame Modellierung einen einfachen Dienstleistungsprozessen mit Hilfe der Modellierungssoftware SeeMe bzw. dem zugehörigen Brainstorming-Tools und iPads. Zunächst wurden Bestandteile einer Dienstleistung „Begleitetes Einkaufen“ ge-brainstormt und anschließend diskutiert. In einem zweiten Brainstorming wurden Technik zur Unterstützung des Bestell- und Koordinationsprozesses gesucht. Die Er-gebnisse der beiden Brainstormings wurden abschließend in einem Prozessmodell zusammengeführt.

Block 4: Vorträge aus der Praxis

8. Die service4home-Pilotagentur „Lebenswert Wohnen“ in Bochum-Grumme von Gabriele Baitz
Vorstellung der Agentur „Lebenswert Wohnen“ aus Bochum-Grumme und Darstel-lung des Projektes aus Sicht eines beteiligten Praxispartners: Wie sieht eine ideale Service-Agentur aus, welche Voraussetzungen sind zu erfüllen und wie sehen die Rahmenbedingungen aus?

9. Zukunft altersgerechter Assistenzsysteme von Ulrike Goletz
Dieser Vortrag ist leider ausgefallen.

Block 5: Abschlussdiskussion

10. Dienstleistungsinnovationen für eine alternde Gesellschaft – Aus den Piloten in die Praxis moderiert von Thilo Böhmann
Die Abschlussdiskussion befasst sich vornehmlich mit den folgenden beiden Themen:
Thema 1: Ist das Problem von AAL-Dienstleistungen und ihrer Umsetzung in Projek-ten nicht vornehmlich die Komplexität des dafür notwendigen Netzwerks und dessen Aufbaus? Wenn ja, wie kann man damit umgehen?
Thema 2: Bedeutet die Frage hinsichtlich des stetigen Feedbacks nach weniger Au-tomatisierung, dass AAL-Services nicht eben mehr Automatisierung brauchen, also ob man nicht mutiger und offensiver beim Technikeinsatz sein müsste.

Praxisleitfaden

Zum Workshop wurde ein Praxisleitfaden erstellt.