Vertrauen und Lernen im inkrementellen fehlerinduzierten Innovationsprozess

Sollen wertschöpfende Prozesse in Unternehmen kontinuierlich verbessert werden, sind innovative Veränderungen unumgänglich. Daher beschäftigen sich sowohl Forscher als auch Praktiker intensiv mit der Frage, wie man das Entstehen und Umsetzen von Innovationen in Organisationen unterstützen kann. Eine zentrale Annahme des VEIN-Projekts lautet hier, dass vor allem Fehler und Probleme bei der Arbeit wichtige Ansatzpunkte für mögliche Verbesserungen aufzeigen. Folglich kann jeder Mitarbeiter einen Beitrag zur Verbesserung der Unternehmenssituation leisten, wenn er/sie Fehler als Lern- und Innovationschance begrüßt und konstruktiv damit umgeht. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine in der Organisation tatsächlich gelebte Lern- und Vertrauenskultur, auch auf Seiten der Vorgesetzten.

Somit ist es Ziel des Projektes theoretisch fundierte und übertragbare Methoden zu entwickeln und zu erproben, die eine nachhaltige, fehlerfreundliche Lern- und Vertrauenskultur im Rahmen kurzzyklischer, inkrementeller Innovation fördern.

Zielsetzung

Sollen wertschöpfende Prozesse in Unternehmen kontinuierlich verbessert werden, sind innovative Veränderungen unumgänglich. Daher beschäftigen sich sowohl Forscher als auch Praktiker intensiv mit der Frage, wie man das Entstehen und Umsetzen von Innovationen in Organisationen unterstützen kann. Eine zentrale Annahme des VEIN-Projekts lautet hier, dass vor allem Fehler und Probleme bei der Arbeit wichtige Ansatzpunkte für mögliche Verbesserungen aufzeigen. Folglich kann jeder Mitarbeiter einen Beitrag zur Verbesserung der Unternehmenssituation leisten, wenn er/sie Fehler als Lern- und Innovationschance begrüßt und konstruktiv damit umgeht. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine in der Organisation tatsächlich gelebte Lern- und Vertrauenskultur, auch auf Seiten der Vorgesetzten.

In diesem Kontext gliedert sich das VEIN-Projekt sowohl theoretisch als auch empirisch ein. VEIN steht für „Vertrauen und Lernen im inkrementellen, fehlerinduzierten Innovationsprozess“. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt haben sich universitäre und industrielle Partner für eine Laufzeit von drei Jahren zusammen geschlossen. Gemeinsam sollen zentrale (Erfolgs)faktoren und Parameter identifiziert werden, die die kontinuierliche Verbesserung der Innovationsprozesse beeinflussen. Dabei bietet die interdisziplinäre Aufstellung des Projektteams die Möglichkeit einer umfassenden Analyse aus arbeitspsychologischer, ingenieurwissenschaftlicher und kommunikationstechnischer Perspektive. Ein weiteres Ziel stellt die Erarbeitung von Lösungen in Form von konkreten methodischen Herangehensweisen und Maßnahmen dar, die den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und deren zugrunde liegende Lern- und Vertrauenskultur unterstützen und stärken sollen. Die identifizierten Einflussgrößen sowie die Methoden und Maßnahmen werden experimentell validiert und die Ergebnisse der Experimente mit verschiedenen Transferpartnern unternehmensübergeifend diskutiert.

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